Tja, was soll ich Dir erzählen?

Ich bin 1965 geboren, Mutter zweier hinreißender Kinder, die inzwischen richtig tolle erwachsene Menschen sind.
Mein Herz gehört seit 2007 meinem Mann Rainer, bei ihm bin ich Zuhause. Wir leben mit unseren Tieren auf einem Resthof nahe der Elbe.

Ich habe mehrere „Berufsfrösche” geküsst, mich im Außen verloren, von meinen Ängsten beschränken lassen, bin den Vorstellungen Anderer gefolgt, habe meine Fähigkeiten nicht erkannt und habe das Bild gelebt, was Andere von mir hatten - halt so ganz normal, wie es vielen Menschen erging oder noch ergeht.
Ich habe dann 2003 eine dreijährige Vollzeitausbildung zur Heilpraktikerin gemacht und hatte fortan endlich meine berufliche Heimat gefunden. Viele Jahre war ich in eigener Praxis tätig, bis ich Berlin den Rücken gekehrt, und ins Wendland gezogen bin. Meine Schwerpunkte in der Praxis waren Pflanzenheilkunde und Körperarbeit. Dazu gesellte sich die energetische Arbeit, die den schamanischen Heilweisen ähnlich ist. Sie fand mich mehr, als dass ich sie suchte.

2012 kam Ella in unser Leben. Wie das kam, könnt ihr in Finn Seelenspiegel nachlesen. 2013 kam Finn zu uns und es blieb nichts mehr, wie es war. Die beiden Hunde haben mich völlig herauskatapultiert aus eigentlich allem, was ich meinte zu wissen und vorgab zu Sein. Es dauerte fast drei Jahre, bis ich mich wieder an all das erinnerte, was ich eigentlich schon wusste: Energie folgt der Absicht, unsere Gedanken sind unser größtes Potential, der kleinste Teil unseres Lebens ist sichtbar, WIR haben unser Leben in der Hand. Niemand sonst.... und niemand ist schuld an unserem Zustand. Wie gesagt, alles nicht neu, aber irgendwie im Eifer des Gefechtes untergegangen und langsam erblickt es wieder das Licht meines Bewusstseins und das ist wirklich prima - und höchste Zeit.

 

Und noch etwas ist neu: Meine Mama und mein Pa sagten immer: "Was in unseren vier Wänden geschieht, geht niemanden etwas an." Fünfzig Jahre meines Lebens hielt ich mich an die Devise. Auch das ändert sich: Ich gehe raus, traue mich zu berichten, dass die Welt größer ist, als sie scheint und dass Energien mehr sind als esoterische Spinnereien - ohne Angst, als durchgeknallt zu gelten. Was nur meinen Patienten und engsten Freunden vorbehalten war, darf inzwischen jeder wissen. Meine Hunde haben mir geholfen indem sie mich so in Schach hielten, dass ich alles vergaß. Dann haben sie mich langsam wieder in die Erinnerung begleitet.

Wie der Weg zurück war, könnt ihr in Finn Seelenspiegel gerne nachlesen.

Ich übe jeden Tag, es glückt wahrlich nicht immer. Ich mache echt dumme Sachen, es passiert immer wieder, dass ich die Würde und Größe meiner Hunde im übertragenden Sinne mit Füßen treten. Und dennoch stehen sie zu mir, bleiben bei mir und tragen mir nichts nach. Welche große Seelen in kleinen Körpern. 

 

".... ein Hund ist bereit zu glauben,

dass Du bist, was Du denkst zu sein..."

 

Jane Swan