Bach-Blüten für Hunde (Olive - Rock Water) - Teil 6

Teil sechs der Bach-Blüten-Serie ist fertig. Alles Wichtige, was ihr vor der Einnahme wissen müsst, findet ihr im ersten Teil.

Olive: Die Blüte für geistige, körperliche und seelische Erschöpfung. Egal ob nach langer Krankheit, im Alter, nach schlechter Haltung oder bei großem Stress, Olive kommt zum Einsatz, wenn du beim Anblick deines Hundes an burn-out beim Menschen denkst. Die Tiere sind müde, abgeschlagen, lustlos und antriebsschwach. Neben der Gabe der Bach-Blüte sollte auch Ruhe und Ruhen-lernen auf dem Tagesplan stehen. Auch wenn wir als Menschen das Training mit dem Hund übertrieben, und nicht mehr auf die Bedürfnisse unseres Vierbeiners geschaut haben, kann Olive helfen (natürlich parallel zu einem kritischen Blick auf unser eigene Verhalten und unseren übertriebenen Ehrgeiz). Olive füllt die Energietanks auf, bringt wieder Lebendigkeit und Spaß ins Leben und unterstützt das Immunsystem.

Olive ist apathisch aus längerer Überforderung, Elms Überforderung ist eher zeitweise, Mustard ist zeitweise apathisch, kurze Zeit später ist er aber wieder topfit und wir erkennen keine Ursache für sein Verhalten, und Honeysuckle ist überfordert, weil er mit seiner Vergangenheit nicht zurecht kommt.

Pine: Hunde die Pine brauchen, leiden an einem übertriebenen Schuldbewusstsein. Ihre Körperhaltung ist geduckt, immer wenn es irgendwo Schimpfe gibt, fühlen sie sich angesprochen und beziehen alles auf sich. Diese Tiere sind schreckhaft und zucken bei jedem lauten (und leisem) Geräusch zusammen, unterwerfen sich schon im Vorfeld und haben die Tendenz, sich in einer schützenden Ecke zu verkriechen. Zusätzlich neigen die Tiere zur Selbstverstümmelung (im Gegensatz zu Larch-Tieren, denen mangelt es auch an Selbstvertrauen). Pine hilft, nicht jede Schimpfe auf sich zu beziehen, gibt Selbstvertrauen und schenkt sogar manchmal ein wenig Mut.

Red Chestnut: Die Bach-Blüte ist für Hunde, die einen übertriebenen Beschützerinstinkt ausleben und ihre Menschen, Rudelmitglieder oder Welpen vor "Anfeindungen" durch Besuch oder Spaziergänger vor dem Gartenzaun massiv verteidigen. Nicht selten nimmt das aggressive Formen an, wobei diese Tiere innerhalb ihres Rudels oder als Mutterhündin absolut friedlich und liebevoll sind. Bei Tieren, die vor Angst um ihre Menschen nicht zur Ruhe kommen, sollte einer von ihnen für ein paar Stunden außer Haus sein, oder die andere Anzeichen haben, die darauf schließen lassen, dass hier eine übertrieben Angst um Andere vorliegt, kann Red Chestut helfen, mehr in Harmonie und Ausgleich zu kommen.

Das Verhalten von einigen Herdenschutzhunden geht rassebedingt genau in die Red-Chestnut-Richtung, wobei diesen Tieren das Schutzverhalten seit Jahrhunderten angezüchtet wurde, so dass Red Chestnut da eher wenig ausrichten kann. 

Rock Rose: Die Panikblüte unter den Bach-Blüten. Es gibt viele möglichen Auslöser für dieses Verhalten, z.B. kann ein lautes oder unbekanntes Geräusch, ein unbekannter Gegenstand auf der Straße oder eine Bewegung, die traumatisch besetzt ist, dieses Verhalten auslösen. Die Tiere sind nicht mehr ansprechbar, und rasen kopflos davon.  Rock Rose hilft, in solchen beängstigenden Situationen etwas mehr besonnen, gelassen und ruhig zu sein. Dennoch ist es hier wichtig, langsam, und erst nach einiger Zeit damit zu beginnen, den Hund bewusst diesen Reizen auszusetzen.

Rock Water: Diese Bach-Blüten kommt zum Einsatz, wenn das Tier einen übertriebenen Arbeitseifer an den Tag legt und dabei vergisst, dass das Leben aus mehr als Pflicht und zwanghaften Verhalten besteht. Zeit zum Spielen oder Schmusen gibt es bei diesen Hunden nicht, sie sind im Einsatz - immer und überall. Bei sehr ehrgeizigen Hundesporttypen finden wir häufiger den Rock-Water-Hund. Sie haben dadurch etwas sehr starres und unentspanntes und wenn sie mal Schimpfe kriegen, weil etwas nicht gut geklappt hat, brechen sie förmlich zusammen. Grundsätzlich schätzen die Rock-Water-Hunde keine Veränderungen und brauchen von ihren Menschen eine klare Ansage. Rock Water unterstützt dabei, dass in das Leben dieser Tiere ein wenig Flexibilität und Laissez-faire Einzug halten kann.

... und weil es so hübsch hier... hier wieder der Hinweis zum Mitdenken:

Damit die Blüten helfen ist es wichtig, wirklich die Passenden auszusuchen. Dafür braucht es ein genaues Hinsehen und analysieren des Hundeverhaltens und eine möglichst genaue Kenntnis über die Blüten. Manchmal ist es günstiger, einen anderen Menschen auf unseren Hund schauen zu lassen. Oftmals sind wir zu sehr verbunden und es fehlt dadurch die Objektivität. Es gibt gute und ausführliche Bücher dazu, bitte nutzt sie zusätzlich, soooo genau kann ich es hier nicht schreiben, dann ist eine Blüte ein Blogbeitrag und das Ganze dauert ewig. Wenn die Blüten nicht genau passen, helfen sie auch nicht.... und.... Wunder können auch Bach-Blüten nicht bewirken... und... sie ersetzten weder Arzt, noch Heilpraktiker, noch Hundeschule und auch keinen Liebes- oder Zeitmangel. 

Soweit für diesmal. Wer mag darf gerne teilen und liken und kommentieren....

 

Liebe Grüße

Aruna mit Ella & Finn

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